Kick-off-Meeting des Spitzenclusters MicroTEC Südwest
| Was | Statusseminar |
|---|---|
| Wann |
15.10.2010 von 10:30 bis 14:45 |
| Wo | Stuttgart, Maritim Hotel |
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Am 15. Oktober 2010 stellt der Spitzencluster MicroTEC Südwest den Status und die weiteren Schritte in der Clusterentwicklung vor. Die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Frau Prof. Dr. Annette Schavan, wird die offizielle Kick-off-Veranstaltung in Stuttgart mit einer programmatischen Rede zur Cluster-Strategie der Bundesregierung eröffnen.
Im Dreiländereck zwischen Deutschland, Frankreich und der Schweiz gelegen, hat sich MicroTEC Südwest mit rund 340 Clusterakteuren auf die Entwicklung und marktreife Umsetzung solcher hochinnovativen Mikrosysteme spezialisiert. Beste Vorraussetzung dafür bietet die beispiellose Dichte an exzellenten Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Unternehmen in der Region. Unternehmen, die sich als Zulieferer oder Systemhersteller längst einen Namen in der Schlüsseltechnologie Mikrosystemtechnik gemacht haben, darunter „global player“ wie Bosch, Roche oder Festo aber auch zahlreiche Mittelständler, die in ihren jeweiligen Geschäftsfeldern nicht selten Weltmarktführer sind – die „hidden champions“ der Mikrosystemtechnik. Etwa jedes siebte weltweit erteilte Mikrosystemtechnik-Patent stammt bereits aus dieser Region. Damit liegt der branchenübergreifende Technologiecluster MicroTEC Südwest in einer der stärksten Wissenschafts- und Industrieregionen Europas.
Zwei Schwerpunkte setzt der Spitzencluster mit den Themen „In-vitro-Diagnostik“ und „Robuste und effiziente Sensorik“ und den beiden Leitunternehmen Roche Diagniostics und Robert Bosch. Denn gerade diese Cluster-Leuchttürme bieten großes wirtschaftliches Erfolgspotenzial und die Chance, in der Region einen international führenden Mikrosystemtechnik-Standort zu etablieren. Die Weltspitze der Mikrosystemtechnik – diesem angestrebten Ziel dient nicht zuletzt der Gewinn der zweiten runde des BMBF-Spitzencluster-Wettbewerbs und die damit verbundenen Fördermittel. In enger Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Wirtschaft geht es nun darum, die hohe Entwicklungsdynamik der Region unter Beweis zu stellen, nachhaltige Strategien für Zukunftsmärkte zu entwerfen und mit systematischer Forschung zukunftssichere Arbeitsplätze am Technologiestandort Deutschland zu schaffen.