Heinz-Nixdorf-Symposium 2010 widmet sich mikroelektronischen Implantaten
Im Zuge der rasanten Fortschritte in der Mikroelektronik ist es möglich, komplexe miniaturisierte Systeme zur automatischen Bioanalyse zu entwickeln. Kaum größer als handelsübliche Mikrochips, können diese Systeme sogar dauerhaft implantiert werden und dienen so als Herzschrittmacher, Cochlea-Implantate und Drug-Delivery-Systeme. Unter dem Titel „m³: microelectronic meets medicine. Bioelektronische Diagnose- und Therapiesysteme“ widmet sich das diesjährige Heinz-Nixdorf-Symposium diesem Thema. Es findet am 12. und 13. Oktober an der Technischen Universität München statt.
Die Nachfrage nach derartigen „Lab-on-a-Chip“-Systemen auf dem
Weltmarkt steigt kontinuierlich. Durch das Hinzufügen telemetrischer
Komponenten kann zudem die Idee eines „Personal Lab“ realisiert werden.
Dieses bietet eine Fülle neuer Anwendungsmöglichkeiten, die von der
Durchführung biomedizinscher Diagnosen bis hin zur Untersuchung von
Lebensmitteln und Umweltschadstoffen reichen. Mittels Endgeräten, die
für eine zuverlässige Telemedizin geeignet sind, lassen sich so
effizientere medizinische Dienstleistungen durchführen, die auf das
einzelne Individuum abgestimmt werden können.
Hochkarätige Wissenschaftler aus dem In- und Ausland werden auf dem
Symposium den aktuellen Stand der Technik vorstellen und aktuelle
Problemstellungen diskutieren. In einem interdisziplinären
Podiumsgespräch werden zudem verschiedene Szenarien für zukünftige
bioelektronische Diagnose- und Therapiesysteme erörtert.
Begleitet wird das Programm durch eine Industrieausstellung mit
Exponaten zu den einzelnen Themen des Symposiums.
Zu dieser Veranstaltung werden noch Posterbeiträge und
Industrie-Präsentationen gesucht. Abstracts senden Sie bitte bis zum
13.08.2010 an: brischwein@tum.de
Eine Word-Vorlage finden Sie unter: http://www.lme.ei.tum.de/Symposium
Die Mitteilung zur Annahme erfolgt dann bis zum 17.08.2010 per
E-Mail.
Weitere Informationen zur Veranstaltung: http://www.lme.ei.tum.de/Symposium