Projekte
Im Rahmen der Förderbekanntmachung MST Smart-Label wurden 9 Verbund-Projekte mit einem Volumen von rund 15 Mio Euro gefördert.
ASIL
Active Smart ID-Label für die Transportüberwachung
Beim Transport wertvoller empfindlicher Güter (z. B.
Präzisionsmaschinen) besteht die Anforderung, den Zustand der Fracht
durch Überwachung der mechanischen Belastung zu kontrollieren. Bis
jetzt sind keine Massenprodukte verfügbar, die ein auf das einzelne
Transportgut bezogenes berührungsloses Auslesen der Größen Neigung und
Schock gestatten. Ziel des Verbundprojektes ASIL ist es daher ein
aktives RFID Label zu entwickeln, das neben der Identifikation auch die
Registrierung von Neigung und Schockbelastungen während des
Transportprozesses erlaubt.
Projektpartner:
- KSW Microtec AG, Dresden
- ELMOS AG, Dortmund
- TU Chemnitz, Chemnitz
- Schenker AG, Dresden
EISTH_LOAW
Entwicklung und Implementierung spezieller Transponder und Herstellungsverfahren für die textile Logistikkette zur Optimierung der Abläufe und Wirtschaftlichkeit
In den Zuliefersystemen aller Branchen erfolgt ein starker Wandel zu komplexen, internationalen Güterflussketten, die nur noch mit modernen Identifikations- und Informationssystemen gesteuert und verwaltet werden können. Allerdings weist speziell die textile Logistikkette für einen solchen Wandel deutlich zu geringe Automatisierungsgrade und Standards auf. Hauptziel des Projektes ist es, diese Schwachstellen mit Hilfe moderner Identifikationssysteme auf Basis von Radiofrequency Identifikation Devices (RFID, Transponder) zu beseitigen.
Projektpartner:
- RAKO Security-Label, Witzhave
- Modehaus GmbH &Co.KG, Taucha
- Sentronik, Kamen
- FH Osnabrück, Osnabrück
- BeKa Engineering, Osnabrück
- OFFIS e.V., Oldenburg
- Hellmann Worldwide, Osnabrück
LoCostix
Low Cost Smart-Labels für Logistische Prozesse im Einzelhandel
Projektpartner:
- SAP AG, Karlsruhe
- NXP Semiconductors, Hamburg
- MAN Druckmasch. AG, Mühlheim
- PDS GmbH, Köln
- dm-drogerie markt GmbH + Co. KG, Karlsruhe
- TU Chemnitz, Chemnitz
- Uni Karlsruhe, Karlsruhe
PARIFLEX
Passives RF-Identifikationssystem mit flexiblem, bistabilem Display
Es wird ein neuartiges passives RFID-System mit flexiblem, bistabilem Display auf der Basis einer elektronischen Tinte realisiert (D-RFID). Angestrebt wird die Integration in die bestehenden Logistikketten der Briefverteilzentren der Deutschen Post AG. Das neu zu entwickelnde System soll die zurzeit bei den Transportbetriebsmitteln verwendeten Papierinformationsträger ersetzen. Durch die Einführung des neuen Systems werden deutliche Vereinfachungen im Betriebsablauf der DPAG-Briefverteilzentren erwartet.
Projektpartner:
- Deutsche Post AG, Darmstadt
- Funkwerk ITk GmbH, Karlsfeld
- SHK GmbH, Berlin
- FHG IZM, Berlin
- Uni Paderborn, Paderborn
- INSPIRE AG, Paderborn
PESEL
Pan-Mobile Erfassung mit optimierten Smart-Labels zur Effizienzsteigerung von Logistikprozessen
Die Logistikbranche verspricht sich große Optimierungspotenziale von der RFID-Technologie. Dabei werden meist festgelegte Warenströme z.B. der Großhandelslogistik oder der Fluggepäckbeförderung betrachtet, bei denen stationäre Erfassungssysteme zum Einsatz kommen. Anhand von portablen Lesegeräten und kostenoptimierten Labels will das Projekt PESEL den Einsatzbereich von Smart-Labels auf die internationale Speditionslogistik erweitern, so daß ein globales Tracking und Tracing von Packstücken in Echtzeit über eine „pan-mobile“ Infrastruktur ermöglicht wird.
Projektpartner:
- FhG ISIT, Itzehoe
- ADT Peter Schmidt, Köln
- PAV Card, Lütjensee
- microdrop GmbH, Norderstedt
- Hasenkamp, Frechen
- Kunstsammlung NRW, Düsseldorf
- Melzer GmbH, Schwelm
PRISMA
Printed Smart RFID Labels
Mit Hilfe neuer Materialen und Prozesse lassen sich polymere Radio Frequency Identification (RFID) Tags mit Druckverfahren herstellen. Diese Tags werden dünn, flexibel und preiswert sein, wodurch sich neue Einsatzgebiete für hochvolumige Anwendungen erschließen lassen. Im Projekt PRISMA werden realistische Kundenanforderungen im Logistikbereich generiert, die in die Herstellung der RFID Tags und Reader einfließen. Es werden drei verschiedene Feldtests in den Bereichen Flugverkehr, Sicherheit und Event-Ticketing durchgeführt.
Projektpartner:
- PolyIC GmbH & Co. KG, Fürth
- Leonhard Kurz, Fürth
- Siemens AG, Nürnberg
- Bundesdruckerei GmbH, Berlin
- LH Systems GmbH, Kelsterbach
- Bartsch GmbH, Ottobrunn
- Höft & Wessel AG, Hannover
TexTraLog
Berührungslos auslesbare textilintegrierte Mikrosysteme (Mikrotransponder) für Logistik und Produktdatenmanagement
Ziel ist die Entwicklung von textilintegrierten Transpondern im Bereich technischer Textilien. Diese Anwendungen erfordern erhebliche Innovation sowohl auf Seiten des Textilmaschinenbaus als auch im Bereich der Systemintegration.
Konkret werden die Grundlagen für die Erschließung zweier Anwendungsbereiche entwickelt und deren Übertragbarkeit auf andere Bereiche untersucht:
•Textile Transponder für große textile Transportbehälter („Big-Bags“)
•Textile Transponder mit Sensorik für Fahrzeugsitze im ÖPNV
Projektpartner:
- FHG IZM, Berlin
- SABIC Polyolefine, Gelsenkirchen
- deister electronic, Barsinghausen
- Jakob Müller GmbH, Schwelm
- SKA Sitze GmbH, Wörth
- Udo Casutt Medien, Dimbach
- Güth & Wolf GmbH, Gütersloh
TRACK
Traceability: Rückverfolgbarkeit durch Autonome Mikrosysteme zum kontinuierlichen Check von Konsumgütern
In dem Projekt TRACK werden spezielle RFID-Tags mit eigens für diese Anwendung entwickelten Sensoren kombiniert. Neben einer eindeutigen, berührungslosen und schnellen Identifikation können diese 'Smart Labels' ihre Umgebung auch erfassen und den aktuellen und/oder vergangenen Status mitteilen. Diese zusätzliche sensorische Komponente kann z. B. Auskunft über den Status eines Transportcontainers in Bezug auf Temperatur, Feuchte, Helligkeit und Verpackungsintegrität sowie Diebstahl und Manipulation geben.
Projektpartner:
- FhG IPM, Freiburg
- EADS GmbH, München
- Schreiner Group GmbH, Oberschleißheim
- Süderelbe Logistik, Hamburg
- Scemtec GmbH, Reichshof-Wehnrath
- UST GmbH, Geschwenda
- Uni Tübingen, Tübingen
UHF-Label
UHF-Sensor-Etikett
Im Projekt UHF-Label soll erstmalig ein semiaktives Smart Label im UHF-Bereich entwickelt werden, um neben der Verfolgung der Objekte etwa beim Transport temperatursensitiver Güter auch die Erfassung bestimmter Objekteigenschaften über Sensoren zu ermöglichen.. Schwerpunkte hierbei sind die Entwicklung eines UHF-Sensor ASIC mit integriertem Temperatursensor, die Adaption von Schreib-/Lesegeräten sowie die Entwicklung von Aufbau- und Verbindungstechnologien zur Herstellung der Komponenten und des Labels selbst. Der besondere FuE-Bedarf liegt dabei in der Entwicklung des RFID-Sensor-ASIC und deren Integration in ein UHF gerechtes, batteriebetriebenes Label.
Projektpartner:
- KSW Microtec AG, Dresden
- ZMD AG, Dresden
- deister electronic, Barsinghausen
- ASEM GmbH Mühlbauer, Dresden
- MGI, Düsseldorf
- FhG IPMS, Dresden
- FhG IFAM, Bremen
- ATMEL Germany GmbH, Heilbronn