Handreichung für die Ausbildung von Mikrotechnologen und Mikrotechnologinnen
Bereits seit 1998 existiert der Ausbildungsberuf "Mikrotechnologe/-in". Dieser setzt fundierte naturwissenschaftliche und technische Kenntnisse voraus. Auf Grundlage der bisherigen Erfahrungen wurde eine "Handreichung" geschaffen, um als Ergänzung der bisherigen Ausbildungsordung den Zugang zu diesem Beruf zu erleichtern. Dazu gehört eine Schärfung und Ergänzung des bisherigen Berufsprofils.
Für die Herstellung mikrotechnischer Erzeugnisse, z. B. integrierter
Schaltkreise, optoelektronischer Anzeigekomponenten, Solarzellen und
-module, elektronischer Bauteile, Sensoren,
Aktoren und Mikrosysteme, werden technisch anspruchsvolle Verfahren
eingesetzt. Diese erfordern allerdings umfassend qualifizierte und
verantwortungsbewusst handelnde Fachkräfte. Dafür wurde 1998 der
naturwissenschaftlich-technisch basierte, prozessorientierte staatlich
anerkannte Ausbildungsberuf „Mikrotechnologe/-in“ geschaffen.
Naturgemäß stellt der Beruf hohe Anforderungen. Um dennoch einen
breiten Zugang zuwähren, wurde die beigefügte "Handreichung"
geschaffen. Zudem möchte sie Unternehmen, die sich mit Mikro- und
Nanotechnologien und angrenzenden Gebieten befassen, dazu motivieren,
Ausbildungen in diesem Beruf anzubieten. Gerade die Vielseitigkeit der
Ausbildung macht sie für unterschiedlichste Branchen und
Unternehmenszweige attraktiv.
Die Handreichung wurde erstellt auf Initiative des Themenfeldes „Gewerblich-technische Ausbildung Mikrotechnologen/-innen, Aufstiegsqualifizierung“. Dieses wurde in den Jahren 2002 und 2008 vom Bundesministerium für Bildung und Forschung im Rahmen des "Aus- und Weiterbildungsnetzwerkes in der Mikrosystemtechnik (AWNET)" gefördert. Am Konzept haben zudem Akteure aus der Ausbildungpraxis mitgearbeitet.
Die Datei im Pdf-Format finden Sie hier: Handreichung Mikrotechnologien